Die AMIS-Methode in Wien und Ostösterreich

Hüft-TEP

Hüft-TEP

Im Jahre 2008 beginnt Dr. Alexander Zembsch, damals Oberarzt der orthopädischen Abteilung am KH der BHS, als praktisch einziger Orthopäde in Ostösterreich mit einer sog. neuen Methode regelmäßig künstliche Hüftgelenke zu operieren. Jahre zuvor war diese Amis-Hüftoperation bereits in Frankreich etabliert, an Universitätskliniken in der Schweiz erprobt und erforscht, und in Einzelgebieten im westlichen und südlichen Österreich erfolgreich eingesetzt worden. Die Ergebnisse und die Vorteile für die Patienten waren verblüffend und den anderen Operationsmethoden überlegen. Die Daten aus Frankreich und die wissenschaftlichen Ergebnisse aus der Schweiz waren vielversprechend. Die wesentlichen Vorteile des anterioren Zuganges zum Hüftgelenk zur Implantation der Hüftprothese nach der Amis-Methode sind unter:

www.amis-hüftoperation.at       zu finden.

Seit kurzer Zeit, also wenige Monate bis etwa 2 Jahre zurück, haben auch andere Orthopäden, die lange Zeit unsicher und skeptisch waren, mit der Amis-Technik begonnen. Vor allem in Wien haben kürzlich einige Ärzte diese Methode für sich entdeckt und propagieren jetzt die Amis-Methode als den großen Fortschritt in der Hüftendoprothetik.

Dr. Zembsch hat seinen erfolgreichen Weg beibehalten und operiert bei fast allen Patienten nach der AMIS-Methode, seit der Einführung im Jahre 2008 in Wien. Als „Pionier“ der AMIS-Technik in Ostösterreich hat er bisher in fast 6 Jahren mit mehr als fünfhundert Operationen die größte Erfahrung im Wiener Raum und konnte seine Expertise auch an wenige Kollegen weitergeben, die er bei Operationen begleitet hat.

Wurde Dr. Zembsch noch vor einigen Jahren befragt, warum die anderen Orthopäden nicht nach der AMIS-Technik operieren und nur er und andere wenige Kollegen, so entsteht derzeit eine Art Massenansturm auf diese Methode. Zeitungsartikel, Werbeeinschaltungen und auch Fernsehbeiträge in Gesundheitsmagazinen tragen zur medialen Verbreitung der anterioren Zugangstechnik zur Hüfte bei. Doch hat diese Operationsmethode nicht nur Vorteile. Aufgrund der schwierigen Technik, der speziellen Lagerung des Patienten und der Verwendung spezifischer Implantate kann nur ein erfahrener und in der AMIS-Technik ausreichend ausgebildeter Orthopäde, idealerweise ein langjähriger Hüftchirurg, diese Methode so anwenden wie sie gedacht ist. Um den bestmöglichen Erfolg und die Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten sollte dies beachtet werden, insbesonders sprechen da die sog. Fallzahlen, also die Anzahl der Patienten, die der einzelne Chirurg schon operiert hat die wesentliche Rolle.

Letztendlich ist es zum Großteil auf den unermüdlichen und genialen Entwicklungsgeist des französischen Kollegen und Hüftchirurgen Dr. Laude in Paris und auf die hevorragende wissenschaftliche Arbeit der Schweizer Kollegen an der Universitätsklinik Balgrist in Zürich zurückzuführen, dass die AMIS-Methode ihren weiteren Siegeszug bei uns und in Europa und auch weltweit fortführt. Hervorgehoben sei auch der Innovationsgeist und die erfolgreiche Anwendung der Methode durch die Kollegen in Osttirol, Oberösterreich, und Kärnten, die schon früher die Verbesserungen und Vorteile für die Patienten erkannt hatten und auch umsetzen konnten.

Geht man der Sache noch etwas mehr auf den Grund, so erkennt man den vorderen chirurgischen Zugang zum Hüftgelenk als das Ausschlaggebende. AMIS bedeuted letztlich nur „vordere wenig zerstörerische chirurgie“ also „anterior minimal invasive surgery“. Auch ist es der Entwicklungsarbeit der Endoprothesenfirmen zu verdanken, dass die künstlichen Hüftgelenke über diesen schonenden vorderen Zugang implantiert werden können und den Patienten zu einer schmerzfreien, vollen, uneingeschränkten Mobilität verhelfen.

Der vordere direkte Zugang zum Hüftgelenk mit dem nach der sog. AMIS-Methode künstliche Hüftgelenke implantiert werden können, ist eine standardisierte, sichere Technik und die schonenste Möglichkeit. Je mehr Operateure diese Operationsmethode anwenden, umso besser für die Patienten!

www.amis-hüftoperation.at      zur weiteren Information!