„Arthrex Knie-Symposium“ in Linz am 8.11.2013

Die sehr interessanten Vorträge der Referenten aus dem Gesundheitswesen und der Orthopädie zeichnen folgendes Bild: Meniskuserhalt ist wichtig. Bei zerstörtem Meniskus wird die Option einer Transplantation diskutiert. Erste Versuche Meniskusgewebe von Menschen zu transplantieren gab es bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts. Trotz intensiver Forschung und Verbesserung der Technik hat sich diese Methode nicht durchgesetzt. Sehr wenige Chirurgen in Europa versuchen die Meniskustransplantation vom Nimbus der Experimentalchirurgie zu befreien. Doch Aufgrund der geringen Fallzahlen, der hohen Fehlschlagsraten und Therapieversagern und der sehr aufwändigen Rehabilitationsphase, kommt es bis heute nicht zur weiteren Verbreitung dieser chirurgischen Methode.

Künstliche Meniskusimplantate aus Collagen-Matrix u.a. sind gescheitert. In den USA ist die FDA-Zulassung für diese Implantate bereits wieder aufgehoben worden. Fehlschlagsraten von 25% und mehr, und die extrem langwierige und schwierige Nachbehandlung lassen diese Art der Meniskuschirurgie als undurchführbar erscheinen.

Wir im Gelenk-Zentrum Hietzing, als erfahrene orthopädische Chirurgen auf dem Gebiet der Meniskuschirurgie, setzen daher weiterhin auf unsere erfolgreichen Therapiemethoden im Bereich der minimal invasiven Kniechirurgie und führen die arthroskopische Meniskusnaht ebenso durch, wie die Meniskusteilentfernung bei kompletter Instabilität der Rupturzonen und sorgen für die optimale „healing promotion“ durch Verringerung der seitlichen Meniskusextrusion.